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Welches Futter für den Hund ...?

Wichtig, ... die Zusammensetzung


Das ist die Frage aller Fragen und in erster Linie meistens davon abhängig, wie viel Zeit der neue Halter für das Zubereiten des Futters hat und wieviel Geld er investieren möchte.
Jeder Hundefutterhersteller bewirbt seine Produkte als das "Beste".
Wenn man den Aussagen der Hundefuttemittelindustrie glauben schenkt, gibt es kein "schlechtes" Futter.

Ich habe viele Jahre damit zugebracht, "DAS" Futter für meine Tiere zu finden, aber das gibt es nicht.

Auch der Gedanke an, nur was teuer ist, ist gut genug, stimmt nicht unbedingt.

Was drin sein sollte ...


Ein empfehlenswertes Produkt zeichnet sich dadurch aus, dass es den Anforderungen des eigenen Hundes, seiner Haltung und seinem Leistungsvermögen (z.B. Hundesport) gerecht wird.
Ebenso, dass der Hund kleine, nicht extrem übelriechende, feste, "trockene" Häufchen ausscheidet.
Ein normaler Cairn-Terrier sollte kein eiweißreiches Futter über max. 25% Gesamteiweiß bekommen, ebensowenig Produkte, in denen Getreide, Füllstoffe, Konservierungsmittel oder unerklärliche "tierische Nebenerzeugnisse" enthalten sind.

Auch "Dosen- oder Nassfutter" ist nicht nur Fleisch. Lesen Sie aufmerksam die Zusammensetzung und prüfen Sie den Gesamtfleischanteil. Manchmal wundert man sich sehr, dass eine durchschnittliche 800g Dose nur 3% ausgewiesenes Fleisch beinhaltet. Da fragt man sich, aus was besteht denn dann eigentlich der Rest?

Artgerecht ... aber aufwendig

ctbienefutter


BARFEN ist z.Z. in aller Munde, und mit Sicherheit das artgerechteste Füttern, denn ein Hund ist ein Raubtier und ein Beutefresser.
Auf dem Markt gibt es eine reiche Auswahl an guten und empfehlenwerten Produkten, und z.Teil werden schon Fertigmischungen angeboten.
Es empfliehlt sich für die Bevorratung eine Tiefkühltruhe oder Gefrierschrank, gute Beziehungen zu einem Fleischer ihres Vertrauens und die Zeit, das Gemüse zuzubereiten, portioniert abzupacken und einzufrieren, sollte nicht unterschätzt werden.
Qualitative hochwertige Öle, sowie eine Mineralienanreicherung durch geeignete Pulvermischungen sind ebenso notwendig.
Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Ernährungsform ihren Preis hat.

Regelmäßig ... aber mäßig


Kauartikel, wie z.B. getrocknete Rinderkopfhaut, Rinderhufe oder Ochsenziemer, die für die Zahngesundheit sehr wichtig sind, sollten ebenso auf der Futterliste stehen.
Auch rohe Knochen vom Kalb oder Rind sind geeignet. Am Besten die, an denen viel Bindegewebe oder Knorpel zu finden ist, wie z.B. die Kugelgelenke der Gliedmaßen.
Wählen sie große Stücke, denn die Dauer des Kauens entscheidet über eine ausreichende Zahnreinigung und Cairn-Terrier haben ein ausgesprochen starkes Gebiss für ihre geringe Größe.
Manchmal reagieren Hunde beim Verzehr mit Verstopfung oder Durchfall, im zweiten Fall sicher eher ungeeignet und dann sollte man auf Trockenprodukte zurückgreifen.
Um die Verschmutzungen beim Verzehr roher Knochen etwas einzudämmen, weisen Sie am einfachsten dem Hund einen spezielle "Kauplatz" zu, den Sie schnell und unkompliziert wieder reinigen können.

Besonders in der Zeit des "Zahnens", also in der Zeit ab dem 4ten. bis 7ten. Lebensmonat verspüren viele Junghunde ein großes Bedürfniss, zu Kauen und zu Nagen. Das ist völlig normal und dient dem reibungslosen Zahnwechsel.
So bleiben Möbelstücke und/oder auch Schuhe verschont.

 

Rund um den Hund ...


Ganz allgemein Grundsätzliches vorweg.

Üben Sie das Stillhalten, Zähnezeigen, Ohren anschauen, auf die Seite legen und Berühren ("untersuchen") des Hundes am Anfang ihrer Beziehung am besten täglich.
In entspannter Atmosphäre, mit viel Belohnen über Futter und Streicheleinheiten.
Belohnen sie sofort jede Sekunde, in der der Welpe ruhig verharrt, aber ohne Aufregung.
Ein ruhiges entsanntes "braver Hund, fein gemacht" ein gut plazierter Futterhappen oder eine kurze, sanfte Streicheleinheit sorgen für die Bestätigung des gezeigten Verhaltens.
Hält der kleine Hund schon schön still, ohne Angst zu haben und/oder flüchten zu wollen, ist der erste wichtige Grundstein für alle in Zukunft nötigen Maßnahmen zur Körperpflege oder bei späteren Artzbesuchen oder im Hundesalon gelegt.

Ein Welpe auf unbekanntem Terrain

Gerti's erste Bekanntschaft mit dem Tisch. Sie ist unsicher und ängstlich. Streicheleinheiten und leises, ruhiges Zureden helfen. 
   
Jetzt gibt's erst mal was leckeres zu futtern.  
   
Und Streicheleinheiten, das beruhigt. 
   
erste vorsichtige Schritte ... 
   
dann mal riechen ... 
   
das riecht interessant ... 
   
und nochmal was zum Naschen ... das hilft 
   
ja, jetzt geht's schon viel besser 
   
das hast du gut gemacht ...  

Fellpflege ...

Der Cairn-Terrier hat ein sogenanntes doppeltes Haarkleid.
Es besteht aus dem Deckhaar, welches dicht, harsch, wenig gewellt und von mittlerer Länge sein sollte.
Es dient, wie ein Regenmantel, dem Schutz vor Feuchtigkeit, Regen, Kälte sowie auch großer Hitze.
Eine reichhaltige Fettschicht auf dem Deckhaar ist ein vorzüglicher Wasserabweiser.
Die weiche und dichte Unterwolle sorgt für gleichbleibende Temperaturen durch die Lufteinschlüsse zwischen den einzelnen Haaren und hält den Hund im Winter warm und im Sommer "kühl".

ABER

Der Cairn-Terrier hat keinen eigenen Fellwechsel, wie man es von anderen Hunderassen kennt.
Seine Haare werden nach einer gewissen Zeit von der Haarwurzel nicht mehr versorgt, verändern unter Umständen ihre Farbintensität und lassen sich problemlos herauszupfen.
Verbleibt das abgestorbene Haar im Haarschaft, blockiert dieses das Wachstum eines neuen Haares und muß daher mechanisch entfernt werden.
Diese toten Haare sollten immer ausgezupft, also der Hund abgetrimmt, werden.
Das kann, von Hund zu Hund unterschiedlich oft sein, sollte aber, wie beim natürlichen Haarwechsel anderer Rassen, mindestens zweimal im Jahr stattfinden.

Trimmen oder Scheren ?

Ist eigentlich gar keine Frage.
Viele Halter tendieren zum Scheren, weil sie denken, dass der Hund Schmerzen haben müßte, wenn man seine Haare "ausreißt".
Aber, das gilt nur für Haare, die an einer intakten, noch versorgenden Haarwurzel fest sitzen.
Viele übertragen ihre eigenen Erfahrungen mit herauszuziehenden Haaren auf den Hund.
Diese Sicht ist so nicht richtig.

Ein Cairn-Terrier Haar, welches nach seiner natürlichen Lebensphase nicht entfernt wird, sorgt für ein unangenhmes und juckendes Hautgefühl und der betroffene Hund wird sich viel kratzen.
Die Haarwurzeln stellen die Versorgung des Haares ein, und es entwickeln sich an dieser Stelle keine neuen, starken Haare mehr.
Wenn diese alten, toten Haare nicht ausgezogen (gezupft) werden, sondern, wie beim Scheren nur abgeschnitten, verbeiben die Reste des alten Haares im Haarschaft und die darunterliegende Haarwurzel sirbt ab.
Das Haarkleid wird schütter, die verbleibenden Deckhaare weich, dünn und sie verlieren an Farbintensität.
Der Hund verliert so sein rassetypisches Aussehen, und die schützenden Eigenschaften seines natürlichen Haarkleides gehen verloren.

Das eigentliche "Problem" beim Trimmen ist in erster Linie das Stillhalten und Dulden.
Cairn-Terrier sind keine Phlegmatiker und stillhalten, egal wann und wo ist nicht gerade ihre Stärke.
Darum ist es sinnvoll, diese nötigen Eigenshaften vom Welpenalter an zu trainieren.
Auch beim Scheren muß ein Hund stillhalten, nur geht die Prozedur hier schneller und für viele Hundesalons ist Zeit auch Geld.
Handtrimming ist zeitaufwendiger und bei einem unruhigen, zappeligen oder ängstlich/agressiven Hund fast nicht möglich.

Ein geübter, fachkundiger Profi-Trimmer schafft das in einer Stunde bei einem geübten und ruhigen Hund.

Die richtige Körperpflege ...